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Wiederaufforstung als Pfadiprojekt

Über neunzig Prozent der Arbeitskräfte von Burkina Faso sind in der Landwirtschaft tätig. Die fortschreitende Wüstenbildung, welche fruchtbares Ackerland verdrängt, stellt somit ein ernsthaftes Problem für die gesamte Bevölkerung Burkinas dar.

Ziele der Wiederaufforstung

Die Wiederaufforstungsaktionen in Burkina Faso haben mehrere Ziele. Einerseits soll durch die Bäume die zunehmende Desertifikation von fruchtbaren Böden gebremst werden. Durch einheimische Mangobäume kann beispielsweise das Wegblasen der Erde während der Trockenzeit verhindert werden. Die Mangobäume haben den Vorteil, dass sie viel Trockenheit ertragen. Zudem trägt der Baum bereits nach vier Jahren die ersten Früchte, welche  der Bevölkerung für die Deckung des Eigenbedarfs oder für den Weiterverkauf zur Verfügung stehen. Ein weiteres Problem stellt in Burkina Faso der Mangel an Holz dar. Brennholz ist für den grössten Teil der Bevölkerung die einzige alle zugängliche Energiequelle. Deshalb werden bei den Aufforstungsaktionen gezielt auch Baumarten gepflanzt, welche trotz Trockenheit schnell wachsen und bei Rodung auch schnell wieder nachwachsen. Hierfür wird eine Eucalyptusart gebraucht. Der Eucalyptus ist in Burkina zwar nicht heimisch, wächst aber in Ländern und Zonen mit ähnlichem Ökosystem. 

Gemeinsame Wiederaufforstungsaktionen

Der Burkinische Pfadiverband war eine der ersten Organisationen, welche den Kampf gegen die fortschreitende Verwüstung aufnahm. Die nachfolgende Liste umfasst einige Wiederaufforstungaktionen, welche in direkter Zusammenarbeit mit der Pfadibewegung Schweiz realisiert wurden.

  • 1992: Start der Partnerschaft zwischen den burkinischen Pfadiverbänden und der Pfadibewegung Schweiz.
  • 1993: Erstes Dienstlager im Rahmen der neuen Partnerschaft. Teilnehmende aus Burkina Faso und der Schweiz pflanzen in der Provinz Passoré rund 5000 Bäume. 
  • 1996: Dienstlager in Kampala. Ungefähr 1000 Bäume werden gepflanzt.
  • 1997: Die Wideraufforstung geht in Saaba weiter.
  • 1998: Hunderte von Bäumen werden im Rahmen verschiedener Dienstlager in Pitmoaga, Fara und La Toden gepflanzt.
  • 2000: Camp National des Guides in Garango: 10'000 Bäume werden gepflanzt, grösstenteils Mangos. Green Cross Burkina Faso und das burkinische Ministerium für Wasser und Umwelt tragen viel zum guten Gelingen des Wiederaufforstungsprojektes bei.
  • 2002: Camp de formation, sensibilisation et reboisement des Guides in Kaya. Um die 1000 Bäume werden gepflanzt.
  • 2006: Die Wiederaufforstung geht in Ouaga weiter.
  • 2009: In Yako wurden 800 Bäume gepflanzt.
Verweise

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