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Bine ati venit - Herzlich willkommen

Der rumänische Pfadiverband AGGR (Asociatia Ghidelor si Ghizilor din Romania) wurde 1991 gegründet. Kurze Zeit später wurde die Pfadibewegung Schweiz vom Weltverband der Mädchenpfadi (WAGGGS) als mögliche Partnerorganisation für Rumänien angefragt. Mittlerweile sind einige Jahren vergangen und beide Verbände um viele Erfahrungen reicher.

RomaniaRumänien liegt zwischen Ungarn, Serbien, Bulgarien, der Ukraine, Moldawien und dem Schwarzen Meer. Das vielseitige und faszinierende Land bietet landschaftlich viel Abwechslung. Ausgedehnte Badestrände an der Schwarzmeerküste, das geheimnisvolle Donaudelta als riesiges Vogelparadies, schroffes Gebirge, dicht bewaldete Hügelzüge, und unendlich Ebenen. All dies ergibt eine bunte Palette, an der sich vor allem jene erfreuen können, welche dem Massentourismus fernbleiben wollen.

Die Rumänen sind ein tolerantes, grosszügiges und überaus gastfreundliches Volk. Während jahrhundertelanger Fremdherrschaft haben sie gelernt, die schwierigsten Situationen privat zu meistern. Immer wieder wurde dieses schöne Land von anderen Völkern ausgebeutet. Die Slawen als frühere Besetzer prägten Sprache und Sitten Rumäniens. Das gilt besonders für die religiösen Feste und die damit verbundenen Bräuche. Die Mehrzahl der rund 23 Millionen Rumänen ist griechisch-orthodox orientiert. In Rumänien hat eine ganze Reihe verschiedener Minderheiten zusammengefunden, wobei die ungarische Bevölkerung im berühmten Transsilvanien die wichtigste dieser Randgruppen darstellt. Auch Russen, Tschechen und Deutsche haben sich in Rumänien angesiedelt. Des weiteren ist die Zahl der Romas im Land wegen ihrer hohen Geburtenrate stetig zunehmend. Rumänisch gehört zur romanischen Sprachfamilie. Die rumänische Sprache hat trotz langer Isolation vom Romanischen im Westen lateinische Strukturen bewahrt, die sich jedoch eigenständig entwickelt haben und daher teilweise schwer erkennbar sind. Der rumänische Wortschatz enthält viele slawische und französische Elemente.

Mit dem Berliner Kongress wurde Rumänien 1878 als eigenständige Nation anerkannt. Einzelne Regionen kamen später dazu oder mussten wieder abgegeben werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten die Kommunisten an die Macht. Der Berühmteste Führer der kommunistischen Partei in Rumänien war Nicolae Ceacescu. Bis zu seinem blutigen Sturz Ende Dezember 1989 regierte er mit eiserner Hand und war vom Grössenwahn besessen. So errichtete er sich und seiner Regierung in der Hauptstadt Bukarest das gigantische "Haus des Volkes", in welchem heute das rumänische Parlament untergebracht ist. Das Ziel im Kommunismus war es, allen Einwohnern Rumäniens die gleichen Chancen und den selben Besitz zu ermöglichen. So wurden alte Häuser abgerissen um sogenannte Plattenbauten für alle Bewohnerzu konstruieren. Der Plattwalzung des Landes sollten überall regionale Zentren folgen. Glücklicherweise begann die Umsetzung dieses Planes erst kurz vor dem Sturz Caecescus, so dass auch heute noch viele Gebiete in ihrer Schönheit erhalten geblieben sind. Heute ist Rumänien eine Demokratie und Mitglied in der Europäischen Union. Korruption erschwert aber auch heute noch vielen Einwohnern das Leben in Rumänien. m Land selber werden die Gegensätze zwischen Reichtum und Armut immer grösser. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei knapp zweihundert Franken.

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