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Sommerlager in Ballwil

Das Sommerlager der Pfadigruppe aus Ballwil (LU) stand 2005 ganz unter dem Motto Wilder Westen. Zwei Leiterinnen aus Rumänien waren live dabei.

Als Pfadi wollen wir aktiv an der internationalen Zusammenarbeit der Pfadi teilhaben. So wurden wir auf das gemeinsame Projkekt der PBS mit AAGGR der rumänischen Pfadi aufmerksam. Im Pfadilager 2005 hatte die Pfadi Ballwil zwei rumänische Pfadfinderinnen zu Gast. Ilona, 24 Jahre und Elena, 21 Jahre waren die beiden rumänischen Pfadfinderinnen, die in diesem Sommer den Pfad in die Schweiz fanden. Mit dem Zug reisten Ilona und Elena von Rumänien nach Oberwald, wo wir gemeinsam zwei spannende Lagerwochen verbrachten. Ilona hat schon internationale Pfadierfahrung, was man ihr auch anmerkte. Sie spricht auch gut Englisch, so dass die Verständigung zwischen ihr und der Pfadileitung kein Problem war. Elena konnte nur wenig Englisch und etwas Französisch.

Beide hatten Spass an unserem Schweizerdeutsch und Ende Lager verstanden sie ein wenig und beherrschten einige schweizerdeutsche Wörter. Unsere Pfadis hatten den grössten Spass daran, ihnen Schweizerdeutsch beizubringen. Im Vorlager, wo wir all unsere Bauten und Hochbauten errichteten, halfen die beiden fleissig mit. Im Lageralltag übernahmen Elena und Ilona manchmal Leiteraufgaben, teils nahmen sie wie die Pfadis am Lageralltag teil. Da wir den beiden einen erlebnisreichen Aufenthalt in unserem Lager bieten wollten, entschieden sie sich jeweils selber für das eine oder das andere. Dies klappte sehr gut. Wir wollten den beiden einen erlebnisreichen Aufenthalt in unserem Lager bieten und stellten ihnen deshalb dies zur eigenen Entscheidung. Nach der ersten Lagerwoche stiessen die Wölfli zu uns Zweitstüfler. Die Wölfli freuten sich sehr am Besuch der Rumäninnen und integrierten sie sehr gut. Ilona und Elena organisierten einen rumänischen Abend, wo sie typisch Rumänisches kochten. Mit gutem Anschauungsmaterial erzählten Elena und Ilona etwas über  Rumänien und der rumänischen Pfadi. Am Abend gabs zu rumänischer Musik rumänische Volkstänze. Neben diesem geplanten Block zeigten sie uns rumänische Kreisspiele, an welchen vor allem die Wölfli grosse Freude fanden.

Leider waren es zwei ziemlich verregnete Lagerwochen und die beiden Rumäninnen hatten oft mit nassen Schuhen und Kleidern zu kämpfen. Aber wir sind ja in der Pfadi und können einander aushelfen. Die beiden entschieden sich auch für die Eintageswanderung mit den Wölfli, da ihre Ausrüstung für unsere Zweitageswanderung nicht ganz optimal war. Wie jedes Jahr verflogen die beiden Lagerwochen im Nu. Als Abschiedsgeschenk  übergaben wir ihnen eine Pfadi- Baubu- Cravatte und ein Pfaditechnik- Buch. Im Gegenzug erhielten wir von ihnen eine rumänische Cravatte und jeder Leiter / jede Leiterin wurde mit einem originellen, handverzierten, typisch rumänischen Ei beschenkt. Ich glaube, ein solcher Besuch erweitert den Horizont für viele Pfadis. Die Pfadi geht so über die eigene Abteilung und über die Pfadi Schweiz hinaus. Ich behalte diesen Austausch als eine sehr gute Erfahrung in Erinnerung und empfehle jedem dieses Projekt weiter.

(Priska Emmenegger/Sue)

Ballwil

 

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