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Pfadi und Earth Hour 2012

Was ist die Earth Hour?

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Am 31. März 2012 löschen auf der ganzen Welt Tausende Städte von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen – als Zeichen der Notwendigkeit, mehr für den Klimaschutz zu tun. 2011 haben mehr als 5200 Städte aus 135 Ländern mitgemacht. Aber nicht nur die Lichter des Eiffelturms oder der Freiheitsstatue sollen gelöscht werden, sondern auch jede Privatperson kann ein Zeichen setzen und für eine Stunde das Licht löschen. 

Die PBS unterstützt diese Aktion und ermuntert alle Abteilungen dazu, einen Pfadinachmittag- oder Abend im Zeichen des Klimaschutzes zu gestalten. Nachfolgend findest du Ideen des WWF Schweiz, um deine Pfadiübung zu planen.

Das Motto für die diesjährige Earth Hour lautet: „Ich tu’s, wenn du es tust.“ Das heisst, mit Wetten jemand anderen (z.B. ein anderes Rudel, oder eine andere Abteilung) herausfordern. Man kann beispielsweise wetten: „Wenn ihr ein vegetarisches So-La  macht, bauen wir ein Solardach für unser Pfadiheim.“ Oder „Wenn ihr nur noch zu Fuss in die Pfadi kommt, fahren wir ins nächste He-La mit dem Velo.“ Tragt eure Wetten auf der WWF-Wett-Plattform ein!

Ideensammlung für Aktivitäten

Wolfsstufe und Pfadistufe

Für eine Stunde ohne Strom: Laterne basteln und anzünden – vielleicht sogar vor einem Gebäude, das anlässlich der Earth Hour im Dunkeln steht. Laternen-Aktionen gibt es anlässlich der Earth Hour auf der ganzen Welt. Sie kommen einem „Earth-Hour-Gefühl“, gemeinsam etwas für die Umwelt zu tun, wahrscheinlich am nächsten.

Alle kommen ausdrücklich zu Fuss oder mit dem Velo in die Pfadi. Vielleicht kann/muss jemand abgeholt werden. Oder: Alle kommen mit einem Gefährt (Velo, Micro-Scooter, Trotti, Skateboard, Inline-Skates etc.), das kein CO2 verursacht, in die Pfadi. In der Pfadi wird eine Olympiade veranstaltet, an der die Kinder ihr Gefährt benützen.

Jeden Tag eine gute Tat: Ökologischer Samstagseinkauf. Pfadi bieten (z.B. den Eltern) an, mit einem Leiterwagen den Samstagseinkauf zu erledigen. Indem man das Auto in der Garage lässt, spart man CO2-Emoissionen.

Vegi-Zmittag über dem Feuer. Kommunizieren, dass heute bewusst ohne Fleisch gekocht wird. (Hintergrund: Der weltweite Fleischkonsum ist eine grosse Klimabelastung, wegen Futterproduktion, Transport, Kühlung etc. Beispiel: 1 Kilo Rindfleisch braucht 15‘500 Liter Wasser. Wenn man nur noch drei Mal pro Woche Fleisch isst, kann man seinen Ernährungs-Fussabdruck um 20 Prozent reduzieren.)

  • Entweder bringen die Leiter das Essen mit und erklären, warum sie was gekauft haben.
  • Oder Die Kinder stellen selber ein Menü zusammen und gehen dann auch einkaufen mit Motto: Vegi – saisonal – regional - bio.

(Hintergrund: Grundsätze der klimafreundlichen Ernährung)

Spiel das Spiel „Eisbären träumen nicht von der Wüste!“ (Alle Materialien hier). Die Kinder lernen dabei viel über Klimaschutz und wissen danach, was sie dagegen tun können.

Wolfsstufe

Eisbären-Spiel: Hoch-Fangis als Kampf um die knappen Eisschollen (Hintergrund: mit der Klimaerwärmung und damit dem Abschmelzen des Eises in der Arktis drohen Eisbären ihre Lebensgrundlage zu verlieren). Eisschollenhüpfen

Stafette mit Karten zum Thema: Was in meinem Alltag schadet der Umwelt und was schützt sie  (Kärtli). Im Plenum die DOs und DON’Ts besprechen, damit die Kinder sehen, dass sie in ihrem Alltag auch etwas machen können.

Pfadistufe

Erneuerbare Energie: Windrad bauen, Wasserrad bauen, Solardusche bauen, Solarkocher bauen.

Solar, na klar - mit erneuerbaren Energien in die Zukunft: Programmblock vom WWF, mit Quiz.

Auf einem Flohmarkt alte Kleider, Bücher und Spielsachen verkaufen (Hintergrund: Die Produktion von Textilien ist eine grosse Klimabelastung und für die Produktion von Büchern wird wahnsinnig viel Wald gerodet. Kauft und verkauft man seine Sachen, kann man viel zum Umweltschutz beitragen).

Pfadis veranstalten eine Wasser-Blinddegustation, um zu zeigen, dass Leitungswasser ebenso gut schmeckt (Hintergrund: Leitungswasser verursacht bis zu 1000 Mal weniger CO2 als Flaschenwasser).

Piostufe/Roverstufe

Solar, na klar - mit erneuerbaren Energien in die Zukunft: Programmblock vom WWF, mit Quiz.

CO2-optimierte Lagermenüs zusammenstellen und planen (Grundsätze hier).

  • Entweder die Köche kaufen selber ein und den Kindern erklären, warum was gekauft wurde.

  • Oder zusammen mit den Kindern besprechen und sie eine Mahlzeit einkaufen/planen lassen.

Pfadis veranstalten eine Wasser-Blinddegustation, um zu zeigen, dass Leitungswasser ebenso gut schmeckt (Hintergrund: Leitungswasser verursacht bis zu 1000 Mal weniger CO2 als Flaschenwasser).

Unterlagen und Informationen

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3011 Bern

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