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PTA - Pfadi Trotz Allem

In den rund 30 PTA-Abteilungen wird mit Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung nach den Beziehungen und den Methoden der Pfadibewegung Schweiz (PBS) gelebt. Wie in allen Pfadiabteilungen wird auch das Programm in der PTA nach den Grundsätzen der PBS gestaltet und die Teilnehmenden so individuell gefördert.

Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung – wo stehen sie?

Die Kinder und Jugendlichen der PTA sind in ihrem Charakter und ihren Handlungen so unterschiedlich wie alle Kinder und Jugendlichen. Sie sind geistig, körperlich oder mehrfach beeinträchtigt. Allen gemeinsam ist ihre Begeisterungsfähigkeit, ihre Einsatzfreude und ihre Spontaneität, die sehr ansteckend wirken. Während Kinder mit einer ausschliesslich körperlichen oder Sinnesbehinderung, wie Seh-, Hör- oder Gehbehinderung, mit etwas Rücksichtnahme den Aktivitäten der altersentsprechenden Stufen teilnehmen können, brauchen Kinder mit einer Geistig- oder Mehrfachbehinderung mehr Aufmerksamkeit, Geduld und Geborgenheit.

Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung – was wollen sie?

Wir unterscheiden zwei Gruppen von Kindern mit einer Behinderung: Kinder mit einer körperlichen Beeinträchtigung und Kinder mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung. Kinder mit einer körperlichen Behinderung wollen mit Gleichaltrigen etwas unternehmen und Freundschaften aufbauen. Der Platz in der Gruppe Gleichaltriger und das Mitmachen trotz Hindernissen sind ihnen sehr wichtig. Sie brauchen die Sicherheit, «auch dazuzugehören». So haben sie die Möglichkeit, ihr Leistungsvermögen zu demonstrieren und sich mit anderen zu messen.

Demgegenüber stehen die Bedürfnisse von Kindern mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung. Rationales Denken ist ihnen weniger zugänglich, emotionales Empfinden bestimmender. Ihre Interessen sind weniger altersspezifisch, sondern stärker von ihren eigenen Möglichkeiten abhängig. Sie suchen Geborgenheit und Zuwendung; sie brauchen einen sicheren Raum, um ihre Ängste zu überwinden, ihre Möglichkeiten auszuprobieren und sich entfalten zu können. Ihre Fantasie lässt sie häufig nicht zwischen Realität und Spiel unterscheiden.

Für beide Gruppen gilt, dass sie sich austoben, bewegen und dabei ihren Körper gebrauchen wollen. Sie wollen sich im Spiel messen und auch gewinnen. Sie wollen die Welt entdecken, Fragen stellen und Erfahrungen sammeln. In all diesen Bedürfnissen unterscheiden sich Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung nicht von ihren Altersgenossen.

 

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