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Internationale News
14.10.2019 RISC-Team Webseite aktualisiert Das Radio- und Internetscouting-Team der PBS hat ihre Webseite aktualisiert. Das Team koordiniert den weltweit grössten Pfadianlass in der Schweiz und bietet Unterstützung bei den Planung, Vorbereitung und Durchführung von Aktivitäten via Funk und Internet an.
18.07.2019 1'150 Schweizer Pfadis unterwegs nach West Virginia! Nächste Woche reisen insgesamt 1’150 Pfadis aus der ganzen Schweiz ans World Scout Jamboree. Das Weltpfadilager findet alle vier Jahre statt, in diesem Jahr in Nord Amerika. Während unzähligen Wochenenden und Sitzungen wurde auf dieses Treffen hingearbeitet. In West Virginia treffen sich während 10 Tagen ca. 45'000 Pfadfinder aus 132 Ländern.
25.06.2019 Gesucht: Delegationsleiter/-in - Mitglied der Delegationsleitung Rovermoot 2021 in Irland Das World Scout Moot ist das zweitgrösste internationale Weltlager der World Organization of the Scout Movement (WOSM) und findet alle vier Jahre statt. Das Lager ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 18 bis 26 Jahren ausgelegt. Ältere TeilnehmerInnen sind als Mitglieder des Internationalen Service Staff (IST) dabei und helfen dem Gastland bei der Durchführung des Lagers.
14.08.2018 Helen Storrow Seminar The Helen Storrow Seminar gives young people from around the world the chance to connect on issues they care about and take the lead as agents of change in their communities.
07.08.2018 Austauschpartnerschaft mit Serbien
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Bine ati venit - Herzlich willkommen

Der rumänische Pfadiverband AGGR (Asociatia Ghidelor si Ghizilor din Romania) wurde 1991 gegründet. Kurze Zeit später wurde die Pfadibewegung Schweiz vom Weltverband der Mädchenpfadi (WAGGGS) als mögliche Partnerorganisation für Rumänien angefragt. Mittlerweile sind einige Jahren vergangen und beide Verbände um viele Erfahrungen reicher.

RomaniaRumänien liegt zwischen Ungarn, Serbien, Bulgarien, der Ukraine, Moldawien und dem Schwarzen Meer. Das vielseitige und faszinierende Land bietet landschaftlich viel Abwechslung. Ausgedehnte Badestrände an der Schwarzmeerküste, das geheimnisvolle Donaudelta als riesiges Vogelparadies, schroffes Gebirge, dicht bewaldete Hügelzüge, und unendlich Ebenen. All dies ergibt eine bunte Palette, an der sich vor allem jene erfreuen können, welche dem Massentourismus fernbleiben wollen.

Die Rumänen sind ein tolerantes, grosszügiges und überaus gastfreundliches Volk. Während jahrhundertelanger Fremdherrschaft haben sie gelernt, die schwierigsten Situationen privat zu meistern. Immer wieder wurde dieses schöne Land von anderen Völkern ausgebeutet. Die Slawen als frühere Besetzer prägten Sprache und Sitten Rumäniens. Das gilt besonders für die religiösen Feste und die damit verbundenen Bräuche. Die Mehrzahl der rund 23 Millionen Rumänen ist griechisch-orthodox orientiert. In Rumänien hat eine ganze Reihe verschiedener Minderheiten zusammengefunden, wobei die ungarische Bevölkerung im berühmten Transsilvanien die wichtigste dieser Randgruppen darstellt. Auch Russen, Tschechen und Deutsche haben sich in Rumänien angesiedelt. Des weiteren ist die Zahl der Romas im Land wegen ihrer hohen Geburtenrate stetig zunehmend. Rumänisch gehört zur romanischen Sprachfamilie. Die rumänische Sprache hat trotz langer Isolation vom Romanischen im Westen lateinische Strukturen bewahrt, die sich jedoch eigenständig entwickelt haben und daher teilweise schwer erkennbar sind. Der rumänische Wortschatz enthält viele slawische und französische Elemente.

Mit dem Berliner Kongress wurde Rumänien 1878 als eigenständige Nation anerkannt. Einzelne Regionen kamen später dazu oder mussten wieder abgegeben werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten die Kommunisten an die Macht. Der Berühmteste Führer der kommunistischen Partei in Rumänien war Nicolae Ceacescu. Bis zu seinem blutigen Sturz Ende Dezember 1989 regierte er mit eiserner Hand und war vom Grössenwahn besessen. So errichtete er sich und seiner Regierung in der Hauptstadt Bukarest das gigantische "Haus des Volkes", in welchem heute das rumänische Parlament untergebracht ist. Das Ziel im Kommunismus war es, allen Einwohnern Rumäniens die gleichen Chancen und den selben Besitz zu ermöglichen. So wurden alte Häuser abgerissen um sogenannte Plattenbauten für alle Bewohnerzu konstruieren. Der Plattwalzung des Landes sollten überall regionale Zentren folgen. Glücklicherweise begann die Umsetzung dieses Planes erst kurz vor dem Sturz Caecescus, so dass auch heute noch viele Gebiete in ihrer Schönheit erhalten geblieben sind. Heute ist Rumänien eine Demokratie und Mitglied in der Europäischen Union. Korruption erschwert aber auch heute noch vielen Einwohnern das Leben in Rumänien. m Land selber werden die Gegensätze zwischen Reichtum und Armut immer grösser. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei knapp zweihundert Franken.

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