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Internationale News
26.03.2018 Gesucht: Delegationsleiter/in - Mitglied der Delegationsleitung Rovermoot 2021 in Irland Das World Scout Moot ist das zweitgrösste internationale Weltlager der World Organization of the Scout Movement (WOSM) und findet alle vier Jahre statt. Das Lager ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 18 bis 26 Jahren ausgelegt. Ältere TeilnehmerInnen sind als Mitglieder des Internationalen Service Staff (IST) dabei und helfen dem Gastland bei der Durchführung des Lagers.
14.08.2018 Helen Storrow Seminar The Helen Storrow Seminar gives young people from around the world the chance to connect on issues they care about and take the lead as agents of change in their communities.
07.08.2018 Austauschpartnerschaft mit Serbien
20.03.2018 Gesucht: Mitglieder der Delegationsleitung Jamboree 2019 Die Vorbereitungen für das Jamboree sind in vollem Gange. Die meisten Ressorts sind nun fast ganz besetzt und hunderte schweizer Teilnehmer, Truppleiter und IST‘s haben sich bereits angemeldet um einen unvergesslichen Sommer in Nord Amerika zu verbringen. Einige Mitglieder für die Delegationsleitung werden jedoch noch gesucht.
05.03.2018 Gesucht: Delegationsleiter/in - Mitglied der Delegationsleitung European Jamboree 2020 in Polen Das European Jamboree ist ein europaweites internationales Lager, welches in unregelmässigen Abständen stattfindet.
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Hochzeit in Rumänien

Acht Schweizer Pfadis haben im Sommer 2005 zwei unvergessliche Wochen im Austausch mit Leuten verbracht, deren Art, Pfadi zu machen, ähnlicher ist als erwartet: Sie nahmen am Leiterlager AGGR. Das Lagerthema war «Einladung zur Hochzeit». Verheiratet wurden die Teilnehmenden aus der Schweiz zwar nicht, aber sie sammelten viele eindrückliche Erlebnisse und schlossen neue Freundschaften. Ein kurzer Erfahrungsbericht:

Am 22. Juli 2005 war es endlich soweit. Nach zwei Vortreffen reiste unsere kleine Gruppe mit dem Zug Richtung Osten. Das Lager würde erst sechs Tage später beginnen, also war noch genügend Zeit zur Besichtigung von Budapest, Bukarest, Sinaia und Brasov. Auch nutzten wir die Gelegenheit, im Hauptsitz des rumänischen Verbandes einige Pfadis aus Bukarest zu treffen. Einige Tage später trafen wir in Brasov mit ein paar rumänischen Teilnehmerinnen des Leiterlagers zusammen und nach einer sitzend im Zug verbrachten Nacht kamen wir endlich auf dem Lagerplatz an. Doch dann begann endlich das Lager. Zuerst der Lageraufbau: Trotz brennender Hitze, aus Schweizersicht wenig Material und teils unterschiedlichen Vorstellungen über die Bauweise, ging es nicht lange und ein Sarasani mit einigen selbstgezimmerten Bänken, ein Lagertor, eine Waschstelle und alle Zelte waren aufgebaut. Das Lager konnte beginnen.

Invitatie la nunta - Einladung zur Hochhzeit

Entsprechend dem Lagerthema «Einladung zu Hochzeit» wurden wir in vier Familien eingeteilt. In jeder Familie fand sich ein heiratswilliger Bräutigam oder eine Braut. – wobei die zwei Bräute eher männlich als weiblich waren und die Bräutigame gerade das Gegenteil. Die Hochzeitsgesellschaft Pfadi Schweiz-Rumänien durchlebte viele traditionelle rumänische Hochzeitstraditionen: So gab es einen Mädchenmarkt, bei welchem die Brautfamilie ihre Braut anpreisen musste, damit der Bräutigam sie anschliessend umwerben konnte. Am Jocul Mare (eine Mischung zwischen Geländespiel und Tageswanderung) mussten wir den Entführer unserer Bräutigame zu verfolgen. Dies entwickelte  sich zu einem ungewollten nächtlichen Abenteuer, welches durch nicht vorhandene Wanderkarten noch an Spannung gewann. Am 1. August übernahmen die Schweizerinnen und Schweizer die Leitung und offerierten Flitterwochen für alle in der Schweiz. So lernten wir den rumänischen Teilnehmenden Skifahren, Unspunnenstein werfen, Schoggiwettessen und viele weitere notwendige Dinge. Am Schluss konnte trotz aller Turbulenzen das Hochzeitsfest gefeiert, Braut und Bräutigam vermählt werden.

Bleibende Kontakte und Erlebnisse

Das ganze Lager war mehrsprachig: Auf Deutsch, Rumänisch, Englisch, Französisch und gestikulierend haben wir uns verständigt. Das war keinesfalls ein Hindernis, im Gegenteil. Es wurde wieder mal deutlich, dass es gerade die Unterschiede sind, welche den Kontakt mit anderen Kulturen so spannend machen. Tagsüber gab es viele Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen. Ein anderer Austausch fand am allabendlichen Lagerfeuer statt:, Bald schon stimmte man vorerst noch fremde Lieder gemeinsam an. Am letzten Tag verabschiedeten wir uns - traurig, weil das Abenteuer doch erst begonnen hatte, und gleichzeitig glücklich über ein gelungenes Lager und eine zusammengewachsene Gemeinschaft, wie sie nur ein Pfadilager hervorbringen kann.

 

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